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Proteste und Austritte Leitlinien-Kommission zur Krebsfrüherkennung

Die aktuelle Änderung der Krebsvorsorge ab 2020 basiert auf "Schwerwiegende und unkorrigierbare Fehler"

  


Die Aufgaben der AWMF

Fünf wichtige Fachgesellschaften treten aus der Kommission zurück

Rückzug und Begründung mit Schreiben vom 12.05.2014

Sechs wichtige Fachgesellschaften monieren „schwerwiegende und unkorrigierbare Fehler

Kommentierung der Konsultationsfassung der Leitlinie „Prävention des Zervixkarzinoms“ vom 29.2.2016

Die Aufgaben der AWMF

  • Seit 1995 koordiniert die AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) auf Anregung des "Sachverständigenrats für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen" die Entwicklung von Leitlinien für Diagnostik und Therapie durch die einzelnen Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.
    Die Resultate dieser Arbeit sind elektronisch im Volltext im WWW publiziert.
  • Die aktuelle S3-Leitlinie „Prävention des Zervixkarzinoms“ hat die AWMF-Registriernummer 015/027OL.
  • Eine S3-Leitlinie hat normalerweise alle Elemente einer systematischen Entwicklung durchlaufen. Die methodische Qualität einer S3-Leitlinie ist dementsprechend höher als die einer S2- oder S1-Leitlinie.
  • Welche Relevanz hat die Herausgabe einer Leitlinie, an der die wichtigsten Fachgesellschaften ausgetreten sind? Wer kann das erklären? Wer übernimmt hier die Haftung?

Fünf wichtige Fachgesellschaften treten aus der Kommission zurück

  • Berufsverband der Frauenärzte e.V.
  • Arbeitsgemeinschaft Cervixpathologie und Colposkopie e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für Zytologie
  • Arbeitsgemeinschaft zytologisch tätiger Ärzte in Deutschland e.V.
  • Bundesverband Deutscher Pathologen e.V.

Rückzug mit Schreiben vom 12.05.2014

  • "...die Präsidenten und Vorstände der unterzeichnenden wissenschaftlichen Gesellschaften und Berufsverbände ziehen mit sofortiger Wirkung ihre Mandatsträger aus der S 3 Leitlinien-Erstellung PRÄVENTION DES ZERVIXKARZINOMS zurück, und möchten Sie über die Ihnen aus vielen mündlichen und schriftlichen Eingaben bekannten Gründe nicht im Unklaren lassen."

Begründung Rückzug

  • Es bestand und besteht weiterhin für die Unterzeichnenden jedoch der Eindruck, dass die Erstellung dieser Leitlinie weder ergebnisoffen, noch mit der gebotenen Neutralität, Unabhängigkeit und Professionalität vollzogen wird. Weder die Zusammensetzung der Gruppe, die Zieleformulierung noch die Entscheidungsfindung in der bisherigen Arbeit erfolgt nach objektiven Gesichtspunkten.
  • Es besteht der begründete Verdacht, dass trotz gegenteiliger Evidenzen nur ein Paradigmenwechsel im Bereich sekundärer Prävention, der Krebsfrüherkennungsuntersuchung Frauen, angestrebt wird.

Sechs wichtige Fachgesellschaften monieren „schwerwiegende und unkorrigierbare Fehler“

  • Berufsverband der Frauenärzte e.V.
    BVF Präsident
  • Arbeitsgemeinschaft Zervixpathologie und Kolposkopie
    AG CPC Vorsitzender
  • Deutsche Gesellschaft für Zytologie
    DGZ Präsidentin
  • Arbeitsgemeinschaft zytologisch tätiger Ärzte in Deutschland e.V.
    AZÄD - Bundesverband der Zytologen
    Vorstandsvorsitzender
  • Bundesverband Deutscher Pathologen e.V.
    BDP Präsident
  • Berufsverband zytologisch tätiger Akademiker Deutschland e.V
    BEZAD Vorsitzende

Kommentierung der Konsultationsfassung der Leitlinie „Prävention des Zervixkarzinoms“ vom 29.2.2016

  • „…Schwerwiegende und unkorrigierbare Fehler der aktuellen Fassung, welche die Leitlinie unbrauchbar bzw. unanwendbar machen.
  • „Die laut AWMF-Regelwerk obligate Einbindung der Vertreter der Anwenderzielgruppe, die die Empfehlungen umsetzen sollen, war ab dem 12.5.2014 nicht gegeben (Austritt des Berufsverbandes der Frauenärzte BVF (> 14 000 Mitglieder), der Arbeitsgemeinschaft Zervixpathologie und Kolposkopie AGCPC der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, der Deutschen Gesellschaft für Zytologie DGZ, der Arbeitsgemeinschaft Zytologisch Tätiger Ärzte in Deutschland AZÄD). Dem Bundesverband deutscher Pathologen BDP und dem Berufsverband zytologisch tätiger Akademiker in Deutschland BEZAD wurde die Aufnahme in die Leitlinienarbeit mit dem Schreiben vom 15.11.2013 verweigert. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen hatte sich bereits 2013 zurückgezogen.“