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Beschreibung, Früherkennung, Krankheitsverlauf, Therapie des CxCa

 

Cartoon-Zeichnung auf blaugrauem Hintergrund mit Mann im weißen Kittel, Zeigestock und Flipchart, auf der eine Zeichnung von Eierstock, Eileiter und Gebärmutter zu sehen ist.
Werden Auffälligkeiten übersehen, kann Krebs entstehen. Genau das ist das aktuelle Risiko bei der Vorsorge. Auf Basis einer sicheren und frühzeitigen Erkennung muss Gebärmutterhalskrebs nicht erstehen.


Wie entsteht Gebärmutterhalskrebs?

Um Sie über die Qualität der Krebsvorsorge aufzuklären, verwenden wir ausschließlich Informationen wissenschaftlich gesicherter Daten, sowie bestehender Rechtsvorschriften, deren Quellen Sie jederzeit prüfen können. Die Fakten bereiten wir dabei leicht verständlich für Sie auf, um Ihnen die Chance zu geben sich bestmöglich zu informieren.

Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs ist eine anhaltende Infektion mit dem Humanen Papilloma-Virus (HPV). Über 95% aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs werden mit einer HPV-Infektion in Verbindung gebracht*, wobei die Viren die entsprechenden Zellen befallen und dadurch Veränderungen auslösen können.

Eine HPV-Infektion führt allerdings eher selten zu Zellveränderungen. Selbst wenn Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurden, können diese häufig ohne weitere Behandlung durch das eigene Immunsystem heilen*.
* Wissenschaftliche Daten vom CervixCentrum Charité

Entscheidend für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs und für die Behandlung von Krebsvorstufen sind die Zellveränderungen und nicht die Existenz einer HPV-Infektion. Eine HPV-Infektion hat (fast) jede Frau. Eine HPV-Infektion ist die natürliche Konsequenz sexueller Aktivität. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass ca. 90 von 100 Frauen eine HPV-Infektion hatten und dass 100 von 100 sexuell aktiven Frauen im Laufe ihres Lebens eine HPV-Infektion bekommen.

Glücklicherweise führt nicht jede Infektion zur Zellveränderung und die Infektion hat in über 90% der Fälle keine Folgen. Insoweit sind eine HPV-Untersuchung und die Kenntnis einer HPV-Infektion oft ohne Aussagekraft. Daher ist es entscheidend, die Zellveränderungen zu untersuchen und nicht die Existenz einer HPV-Infektion. Da Sie diese nicht selbst erkennen können, gehen Sie zur Vorsorgeuntersuchung bei Ihrem Frauenarzt. Dort wird ein Abstrich (Pap-Test) der gefährdeten Zellen entnommen und in eine zytologische Einrichtung (Zytologische Labor) zur Bearbeitung und Untersuchung übersandt.

Zellveränderungen werden als Krebsvorstufen (Dysplasien) bezeichnet und in Pap-Gruppen eingeteilt. Krebsvorstufen können spontan heilen oder sich oft erst nach mehreren Jahren zu Krebs entwickeln. Leichte, mittlere und schwere Krebsvorstufen können überwacht und bei Bedarf sicher behandelt werden. So kann kein Krebs entstehen. Voraussetzung hierfür ist eine zuverlässige Methode, Krebsvorstufen zu erkennen, sicher zu beurteilen und nicht zu übersehen.

Das Ziel der Früherkennung: Untersuchung von Zellveränderungen

Bei der Vorsorgeuntersuchung wird mit dem Pap-Test beziehungsweise Pap-Abstrich nach den Auswirkungen einer HPV-Infektion gesucht. Es wird also versucht, mögliche Zellveränderungen zu erkennen. Werden Zellveränderungen erkannt, sollten diese beobachtet und bei Bedarf behandelt werden. Eine genaue Beobachtung ist wichtig, da sich Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs häufig durch das eigene Immunsystem zurückbilden und ausheilen können.

Werden Auffälligkeiten übersehen, kann Krebs entstehen. Genau das ist das aktuelle Risiko bei der Vorsorge. Zudem gibt es auch Risiken und Belastungen für Frauen aufgrund von Überdiagnostik und Übertherapie. Ihr Befund kann beispielsweise positiv sein, obwohl Sie keine Auffälligkeiten haben. In diesem Fall kann es zu unnötigen folgenschweren Therapien kommen, z.B. eine Konisation und dem erhöhten Risiko der Frühgeburtlichkeit. Daher ist bei der Vorsorgeuntersuchung ein Pap-Test wichtig, der möglichst wenig übersieht und sichere Befunde ermöglicht.

Auf Basis einer sicheren und frühzeitigen Erkennung, ist Gebärmutterhalskrebs i.d.R immer heilbar. Da dies jedoch in Deutschland nicht der Standard ist, erkranken hier jedes Jahr mehr als 2.126 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, obwohl sie an der Vorsorgeuntersuchung bei ihrem Frauenarzt teilnahmen (regelmäßig jedes Jahr oder unregelmäßig alle 2-5 Jahre). Von diesen sterben im Schnitt 710 Frauen innerhalb von 4 Jahren. Die Gründe dafür, warum Sie trotz Vorsorge und HPV-Impfung nicht geschützt sein könnten, finden Sie hier.

In dem Abstrich Befund finden sich Informationen darüber, welchem Stadium Ihre Auffälligkeiten zuzuordnen sind. Entsprechen dazu kann eine passende Therapie besprochen werden. Die Resultate einer genotypisierten HPV-Untersuchung und anderer Biomarker ermöglichen meist eine noch bessere Risikobeurteilung, die eine gezielte Therapieempfehlung zur Überwachung oder Weiterbehandlung erlauben.

Nur wenn Sie ein gutes Verständnis zur Krankheit Gebärmutterhalskrebs haben, können Sie die Missstände bei der Vorsorge erkennen und verstehen, warum Sie sich für einen besseren Schutz selbst engagieren müssen.

Krankheitsverlauf

Anders als andere Krebsarten, kündigt sich der Gebärmutterhalskrebs bereits lange Zeit vorher durch Zellveränderungen an. Diese sogenannten Krebsvorstufen (Dysplasien) werden je nach Schwere einer Pap-Gruppe zugeordnet. Krebsvorstufen können sich oft durch das körpereigene Immunsystem zurückentwickeln und selbst heilen. Geschieht das nicht, verschlimmern sich die Zellveränderungen und können sich nach mehreren Jahren zu Krebs entwickeln.

Therapie

Wenn eine Selbstheilung der vorhandenen Krebsvorstufe nicht zu erwarten ist oder bereits Krebs entstanden ist, wird ein Eingriff notwendig. Dieser sollte möglichst schonend erfolgen, damit Ihnen kein unnötiger Schaden zugefügt wird. Leider sind schonende Behandlungen nicht selbstverständlich. Gefahren entstehen sowohl durch Übertherapien (bei denen zu schnell zu radikalen Mitteln gegriffen wird) als auch durch Untertherapien (bei denen nicht die erforderlichen Mittel angewendet werden).
Mehr Informationen über die verschiedenen Therapie-Methoden finden Sie hier.


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Mehr erfahren:

 

WISSENSCHAFTLICHE UND GESETZLICHE DATEN:
Bosch FX, et al.. Reframing Cervical Cancer Prevention. 2012
Centers for Disease Control and Prevention (CDC), 2013
Wissenschaftliche Daten vom CervixCentrum Charité
Aktuelle Zahlen vom Robert-Koch-Institut (RKI) für 1999 bis 2014 zur Sterblichkeit an Gebärmutterhalskrebs. (Datenbankabfrage RKI am 15.08.2019)
Robert-Koch-Institut (2010): Krebs in Deutschland 2005/2006 Häufigkeiten und Trends. Eine gemeinsame Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V.
Aktuelle Daten Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ICD-10 C53 - (Robert Koch Institut – Zentrum für Krebsregisterdaten, Stand: 2018) in Kombination mit Marquardt, K., Broschewitz, U., Barten, M., 2007. Zervixkarzinom trotz Früherkennungsprogramm. Frauenarzt 48, 1086–1088.

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