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Krebs trotz Vorsorge beim Frauenarzt

 

Die Methode liefert das Ergebnis: Sichere oder unsichere Befunde

Wie Sie wissen, bietet der konventionelle Pap-Abstrich nach wissenschaftlichen Meta-Studien eine Sensitivität von lediglich 20-35% bei der Erkennung von Auffälligkeiten an den Zellen. Dennoch ist diese Methode seit 2007 die Empfehlung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und somit für Frauenärzte verpflichtend bei der Vorsorge für Patientinnen der gesetzlichen Krankenkassen. Da also nur für das Minimum an Sicherheit von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt wird, entstehen bei Ihrer Vorsorge eine Vielzahl an unsicheren Befunden. Die Folge: Etwa 2.126 Frauen in Deutschland erkranken jährlich an Gebärmutterhalskrebs, obwohl 44% von ihnen regelmäßig bei der Vorsorge waren. Als Frauenarzt sollten Sie sich bewusst machen, dass ein Großteil dieser Krebserkrankungen vermeidbar gewesen wäre, wenn Dysplasien früher und sicherer erkannt würden.

Eine modernere und sichere Zytologie gewährleistet dies. Die 1996 entwickelte Dünnschichtzytologie weist bereits eine Sensitivität von 76% auf und wird in anderen Ländern (z.B. England, Schweiz) trotz höherer Kosten gegenüber der konventionellen Zytologie von den Krankenkassen übernommen.

Die von uns entwickelte S-Pap Methode baut nicht nur auf der Dünnschichtzytologie auf, sondern erreicht durch weitere qualitätssteigernde Maßnahmen eine Sensitivität von über 91%. Da die Wahl der Vorsorgemethode maßgeblich über die Sicherheit des Abstrich-Befundes entscheidet und folglich über das Risiko der Patientin an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, sollten Sie bedenken ob Sie Ihre Patientinnen genügend über Alternativen aufklären.

Die Vorsorge für gesetzlich versicherte Patientinnen (GKV)

Laut den Krebsfrüherkennungsrichtlinien ist bisher nur der konventionelle Pap-Abstrich zur Krebsvorsorge zugelassen (Krebsfrüherkennungs-Richtlinie §§ 6 u. 8, EBM 01730). Somit ist er, trotz seiner geringen Sensitivität von 20-35%, verpflichtend und muss von Ihnen als Frauenarzt durchgeführt werden, damit die Vorsorge vergütet wird. Da die GKV keine Kosten der Dünnschichtzytologie erstattet, kann der moderne S-Pap als IGeL nur neben der konventionellen Zytologie angeboten und durchgeführt werden.

Dennoch erfreut sich der S-Pap als kurative Leistung bei aufgeklärten Kassenpatientinnen an einer hohen Akzeptanz sowohl durch seine Erschwinglichkeit als auch durch seine erhöhte Vorsorgequalität und Sicherheit. Deshalb sollten Sie als anspruchsvoller Frauenarzt auch Ihre gesetzlich versicherten Patientinnen über die unzureichende Sensitivität des konventionellen Abstriches aufklären und ihnen den S-Pap oder weitere sichere Abstrich-Methoden nicht vorenthalten. So bleibt es der Patientin selbst überlassen, ob sie diese als IGeL in Anspruch nehmen möchte.

Die Vorsorge für Privatpatientinnen (PKV)

Während die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) den S-Pap lediglich als kurative Vorsorge in Form einer IGeL gestattet, übernimmt die private Krankenversicherung (PKV) die Kosten einer S-Pap Untersuchung. Somit kann der S-Pap in diesem Fall ohne Einschränkung jede konventionelle und moderne Zytologie ersetzen.

Sie können davon ausgehen, dass Ihre Privatpatientinnen immer nur das Beste wollen. Durch die erhöhte Sensitivität bei der Erkennung von Auffälligkeiten und der damit einhergehenden Sicherheit der frühzeitigen Erkennung von Krebsvorstufen, kann der S-Pap genau diese Erwartungshaltung erfüllen.

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WISSENSCHAFTLICHE UND GESETZLICHE DATEN:
Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Früherkennung von Krebserkrankungen (Krebsfrüherkennungs-Richtlinie / KFE-RL) in der Fassung vom 18. Juni 2009 veröffentlicht im Bundesanzeiger 2009, Nr. 148a, in Kraft getreten am 3. Oktober 2009 zuletzt geändert am 19. Juli 2018, veröffentlicht im Bundesanzeiger AT 18.10.2018 B3, in Kraft getreten am 18.04.2019
Einheitlicher Bewertungsmaßstab (EBM) Stand: 2. Quartal 2017, KBV Kassenärztliche Bundesvereinigung
Fahey MT, Irwig L, Macaskill P. Meta-analysis of Pap test accuracy. Am J Epidemiol. 1995 Apr 1;141(7):680-9.
Marquardt, K., 2011. Zervixzytologie: Der repräsentative Abstrich. Frauenarzt 52, 484–488.

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