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Methoden bei Krebsvorstufen

 

Die verschiedenen Behandlungsmethoden

Bei Krebsvorstufen (Dysplasien) können unterschiedliche Behandlungsmethoden angewendet werden. Dabei gilt: Je früher Zellveränderungen festgestellt werden, desto schonender kann die Therapie sein.

Nach einem auffälligen Befund sollte der Frauenarzt die Zellveränderungen in regelmäßigen Abständen kontrollieren, um zu beobachten, wie sie sich entwickeln. Dadurch können unnötige Eingriffe vermieden werden. Denn Krebsvorstufen müssen nicht unbedingt sofort behandelt werden, sie können auch durch das Immunsystem von selbst heilen (mehr Informationen dazu gibt es hier). Falls sie sich jedoch verschlechtern und keine Selbstheilung mehr zu erwarten ist, sollte eine Therapie durchgeführt werden.

Die genauere Untersuchung von Krebsvorstufen, sowie Beratung und Betreuung, erhalten Sie in der Dysplasiesprechstunde. Hier kann durch die Biopsie (Gewebeentnahme) auch geklärt werden, ob Gewebeveränderungen bösartig oder gutartig sind.

Frühe Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs können in der Regel überwacht und sofern notwendig, mit kleinen Eingriffen, wie der Laservaporisation, ohne Folgeschäden behandelt werden. Leider ist solch eine schonende Behandlung nicht selbstverständlich und noch immer empfehlen viele Ärzte zeitnah eine Konisation . Dieser Eingriff bezeichnet ein kegelförmiges Ausschneiden von Gewebe am Muttermund. Durch die Konisation steigt beispielsweise die Gefahr von Frühgeburtlichkeit bei einer späteren Schwangerschaft. Nach unseren Erfahrungen sind Konisationen vermeidbar, dennoch gibt es ca. 100.000 von ihnen jährlich.

Bei einer geplanten Konisation wird zudem selten überwacht, ob als Ausstattung im OP sowohl Kolposkop als auch Laser vorhanden sind, um die Patientin schonend behandeln zu können. So werden bei der Sanierung der Vorstufen nicht selten die Leitlinien zur Prävention des Zervixkarzinoms (Gebärmutterhalskrebs) vernachlässigt und es wird auf den aktuellen medizinischen Standard verzichtet.

S-Pap und S-Pap Praxis

Da Konisationen nur notwendig sind, wenn Krebsvorstufen erst in einem späten Stadium erkannt wurden, ist eine sichere Erkennung von frühen Vorstufen besonders wichtig. Der S-Pap erkennt Zellveränderungen deutlich sicherer und somit auch früher als der konventionelle Abstrich. Das macht eine sichere Überwachung und schonende Behandlung möglich.

Wenn eine Konisation notwendig ist, ist es jedoch wichtig, die Gebärmutter der Frau so zu erhalten, dass einem späteren Kinderwunsch nichts im Wege steht und Frühgeburten reduziert werden. Eine S-Pap Praxis achtet auf eine schonende Behandlung, damit wenig Schaden entsteht.

Weiter zu:

WISSENSCHAFTLICHE UND GESETZLICHE DATEN:
Soergel P, Hillemanns P. Die Versorgung von Zervixdysplasien mittels Konisationen in Deutschland. Frauenarzt 2011; 52: 210-215
Abulafia, O., Pezzullo, J.C., Sherer, D.M., 2003. Performance of ThinPrep liquid-based cervical cytology in comparison with conventionally prepared Papanicolaou smears: a quantitative survey. Gynecol. Oncol. 90, 137–144.
Wie hoch sind die Kosten der Konisation unter Berücksichtigung schwangerschaftsassoziierter Kompliaktionen?. Geburtshilfe und Frauenheilkunde 71,199-204.

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