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FAQ
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Häufige FAQs
Welche Pap-Gruppen gibt es?

Welche Pap-Gruppen gibt es?

 

Was tun bei einem auffälligen Befund?

  

 

• München III - Nomenklatur und Pap-Gruppen

• Unklare und unauffällige Pap-Gruppen

• Zweifelhafte und auffällige Pap-Gruppen 
 

 

München III - Nomenklatur und Pap-Gruppen 

Die Befunde des Pap-Test werden in Deutschland nach der Münchner Nomenklatur III (gültig ab 1.1.2015) in Pap-Gruppen eingeteilt und klassifiziert. International wird die Zytologische Klassifikation "Bethesda" (TBS) verwandt. Der S-Pap wird nach der Münchner Nomenklatur III befundet.

Pap“ und „CIN“ – diese Abkürzungen finden sich auf den Befunden zur Früherkennung Gebärmutterhalskrebs. Abstriche werden in Pap-Gruppen eingeteilt, Gewebeentnahmen in CIN-Stadien.

Die Übersicht zu den Pap-Gruppen soll Ihnen helfen, Ihr Untersuchungsergebnis besser einschätzen zu können.

 

Unklare und unauffällige Pap-Gruppen

Gruppe Pap 0
"unklarer Befund"

Unzureichendes Material.

Gruppe Pap I
"unauffälliger Befund" 
Unauffällige und unverdächtige Befunde.
 Pap I          • Pap II-a

Gruppe Pap II
"unauffälliger Befund"
Befunde mit eingeschränkt protektivem Wert.

 Pap II-p      • Pap II-g 
 Pap II-e

 

Zweifelhafte und auffällige Pap-Gruppen

Gruppe Pap III
"unklarer Befund"
  
Unklare bzw. zweifelhafte Befunde.

 • Pap III-p     • Pap III-g
 • Pap III-e     • Pap III-x

Gruppe Pap IIID
"auffälliger Befund" 
 
  
Dysplasie-Befunde mit größerer Regressionsneigung.
 • Pap IIID1     • Pap IIID2

Gruppe Pap IV
"auffälliger Befund" 
  

Unmittelbare Vorstadien des Zervixkarzinoms.
 • Pap IVa-p     • Pap IVa-g
 • Pap IVb-p     Pap IVb-g

Gruppe Pap V
"auffälliger Befund" 
 
 
Malignome.
 • Pap V-p        • Pap V-g
 • Pap V-e        • Pap V-x

 

Auffälliger Abstrich-Befund - was nun?

Auffälliger Abstrich-Befund - was nun?

 

Was tun bei einem auffälligen Befund?

  

 

• Zuverlässige Abklärung in einer Dysplasiesprechstunde

S-Pap Vial mitnehmen und genau hinschauen

• Ideal: Zertifizierte S-Pap Praxis mit zertifizierter Dysplasiesprechstunde
 

• Operative Eingriffe möglichst schonend 

• Nachsorge der Behandlung: In jedem Fall eine zuverlässige Abstrich-Methode. 
 

 

Zuverlässige Abklärung in einer Dysplasiesprechstunde

Wenn ein auffälliger Abstrich-Befund vorliegt, sollte dieser zuverlässig abgeklärt und sicher beobachet werden. Hierzu benötigen Sie Beratung und Betreuung auf gutem fachärztlichen Niveau, möglichst leitliniengerecht. 

Leitlinien beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und in der Praxis bewährten Verfahren, sind für Ärzte im Gegensatz zu Richtilinien jedoch rechtlich nicht bindend. Leitlinien werden publiziert von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) und können jederzeit im Internet eingesehen werden. Die dort angebotene Suche kann auch von Laien einfach genutzt werden, um sich über ein bestimmtes Thema zu informieren. 

Wenden Sie sich zum Beispiel an eine von der AG-CPC zertifizierte Dysplasiesprechstunde. Durch diese Zertifizierung könnten Sie erwarten, dass Sie von einem Frauenarzt mit Kolposkopiediplom untersucht und vermutlich auch leitliniengerecht behandelt werden.

Jedoch ist auch in einer zertifizierten Dysplasiesprechstunde Vorsicht geboten, weil der Frauenarzt mit seiner Zertifizierung i.d.R. die kolposkopische Untersuchung im Fokus hat, jedoch wie viele Frauenärzte in Deutschland nicht über die Sicherheit der angewandten Abstrichuntersuchung aufklärt und Ihnen auch keine Alternativen anbietet.

 

S-Pap Vial mitnehmen und genau hinschauen

Daher sollten Sie im eigenen Interesse zur Dysplasiesprechstunde ein S-Pap Vial mitnehmen und genau hinschauen, ob und wie Sie aufgeklärt, beraten und untersucht werden.

 

Ideal: Zertifizierte S-Pap Praxis

Idealer Weise könnten Sie eine zertifizierte S-Pap Praxis mit zertifizierter Dysplasiesprechstunde besuchen. Hier können mögliche HPV-Infektionen und deren Auswirkung auf Zellveränderungen sicher beobachtet, Veränderungen frühzeitig erkannt und schonende Therapien geplant, vorbereitet und Therapie-Erfolge sicher überwacht werden. Und Sie können sicher sein, dass alle rechtlichen und medizinischen Vorgaben eingehalten werden. Wenn Sie wissen wollten, welche ziertifizierte S-Pap Praxis in Ihrer Nähe ist, helfen wir Ihnen gern.

 

Operative Eingriffe, möglichst schonend

Wenn operative Eingriffe notwendig werden sollten, können diese von zertifizierten Kooperationspartnern einer S-Pap Praxis ambulant oder stationär schonend und leitliniengerecht durchgeführt werden. Dazu gehören selbstverständlich der Einsatz von Kolposkop und Laser im OP.

Zugleich benötigt der Operateur zur einwandfreien OP-Vorbereitung alle Vorbefunde aus der Dysplasie-Sprechstunde, alle Bilder bzw. Fotos, die bei der Untersuchung erstellt wurden, den pathologischen Befund nach einer Gewebeentnahme, idealerweise von einem gynäkologischen Pathologen erstellt und natürlich einen zuverlässigen Abstrich-Befund wie z.b. ein S-Pap Befund.

Sie können sich bei einer entsprechenden sorgfältigen Vorbereitung darauf verlassen, dass die moderne Abstrichmethode S-Pap und eine qualifizierte Dysplasiesprechstunde zu einer zuverlässigen Diagnose führen und so eine schonende Therapie durch den Einsatz von Kolposkop und Laser im OP möglich werden. Den Erfolg der Behandlung kann anschließend mit dem S-Pap sicher überwacht werden.

 

Nachsorge der Behandlung: In jedem Fall eine zuverlässige Abstrich-Methode

Zur Nachsorge der Behandlung von Krebsvorstufen oder einer Krebserkrankung brauchen Sie in jedem Fall eine zuverlässige Abstrich-Methode.

Die Anwendung des konventionellen Abstrichs, der nach wissenschaftlichen Meta-Studien von 100 Auffälligkeiten nur 20 bis 35 erkennt, wäre in einer entsprechenden Situation eher albern, wird dennoch häufig von Frauenärzten eingesetzt - sie haben es nicht anders gelernt und sich mit dem Thema "Gebärmutterhalskrebs frühzeitig erkennen, sicher überwachen und schonend behandeln" möglicherweise auch noch nicht fundiert beschäftigt.

 


Worin besteht der Unterschied zwischen S-Pap Test und Co-Test S -Pap?

Worin besteht der Unterschied zwischen S-Pap Test und Co-Test S -Pap?

 

Was tun bei einem auffälligen Befund?

  

 

• Das Ziel der Früherkennung Gebärmutterhalskrebs

• Co-Test sinnvoll zur Überwachung einer Behandlung 

• Ein HPV-Test erkennt keinen Zellveränderungen oder Krebsvorstufen 
 

• Ergänzende Fakten und Hinweise zum HPV-Test 
 

 

Das Ziel der Früherkennung Gebärmutterhalskrebs  

Das Ziel der Früherkennung Gebärmutterhalskrebs ist zuverlässig festzustellen, ob auffällige Zellveränderungen zu erkennen sind (Krebsvorstufen = Dysplasien). Das kann der S-Pap Test erkennen.
Als ergänzende Untersuchung könnte ein HPV-Test durchgeführt werden (Co-Test S-Pap, also S-Pap und HPV-Test). Der HPV-Test erkennt eine HPV-Infektion. Je nach HPV-Test werden unterschiedliche HPV-Typen getestet, häufig 14 HPV-Typen, eher selten 27 Typen. Tatsächlich sind ca. 150 HPV-Typen bekannt.

 

Co-Test sinnvoll zur Überwachung einer Behandlung

Dieser Co-Test ist nach unserer Erfahrung nur dann sinnvoll, wenn der Frauenarzt im Rahmen seiner Behandlung von Krebsvorstufen deren Erfolg überwachen will. Hierzu könnte neben dem S-Pap Test ein zusätzlicher HPV Test Erkenntnisse liefern über die Entwicklung einer HPV-Infektion. Das setzt jedoch voraus, dass ein genotypisierter HPV-Test durchgeführt wird, der den Status von möglichst vielen einzelnen HPV-Tpyen angibt, die mit dem HPV-Test untersucht wird. Zur Zeit können mit unserem Test 27 verschiedene Genotypen des Virus untersucht werden.

 

Ein HPV-Test erkennt keinen Zellveränderung oder Krebsvorstufe

Allerdings ist die Erkenntnis, ob Sie eine HPV-Infektion haben, i.d.R völlig belanglos. Es geht nur darum zu untersuchen, ob Zellveränderungen vorliegen. Das kann der HPV-Test nicht feststellen. Und Sie eine HPV-Infektion hätten, kann diese auch nicht behandelt werden, denn es gibt keine geeignete Therapie.

Zum HPV-Test gilt es noch zu wissen, dass 10,2% bis 26,6% der Dysplasien und Zervixkarzinome HPV negativ sind. Das bedeutet, ein HPV-Test hätte vorhandene Krebsvorstufen und Krebserkrankungen gar nicht erkannt.

Unsere Empfehlung: Sie brauchen im Normalfall nur den S-Pap Test.

 

Ergänzende Fakten und Hinweise zum HPV-Test

10,2% bis 26,6% der Dysplasien und Zervixkarzinome sind HPV negativ.

HPV-Infektionen führen nicht zwangsläufig zur Dysplasie. 90% der HPV-Infektionen heilen spontan aus.

Schätzungsweise 100 von 100 sexuell aktiven Frauen bekommen im Laufe ihres Lebens eine HPV-Infektion. Bis zu 9 von 10 Frauen infizieren sich einmal im Leben mit HPV.

90% aller HPV-Infektionen heilen innerhalb von 2 Jahren von selbst aus durch das körpereigene Immunsystem (CDC 2007).

Die HPV-Infektion heilt bei 9 von 10 Frauen von selbst und folgenlos aus (Moscicki et al 2012).

 

WISSENSCHAFTLICHE DATEN:
• Pilch H, et al. The presence of HPV DNA in cervical cancer: correlation with clinico-pathologic parameters and prognostic significance: 10 years experience at the Department of Obstetrics and Gynecology of the Mainz University. Int J Gynecol Cancer. 2001 Jan-Feb;11(1):39-48. 
• Rodríguez-Carunchio, L, et al. HPV-negative carcinoma of the uterine cervix: a distinct type of cervical cancer with poor prognosis. BJOG. 2015 Jan;122(1):119-27.
• Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und American Social Health Association (ASHA) National HPV and Cervical Cancer Prevention Resource Center: CDC Fact Sheet Genital HPV, What are the symptoms and potential consequences of HPV?, Dezember 2007.
• Centers for Disease Control and Prevention (CDC) ,Division of STD (Sexually Transmitted Diseases) Prevention: The Ready-to-Use STD Curriculum Modules for Clinical Educators: Ready-To-Use STD Curriculum - Human Papillomavirus (HPV), Slide 8. Slide Presentation 2013. 
• Bosch FX, et al.. Reframing Cervical Cancer Prevention. Expanding the Field Towards Prevention of Human Papillomavirus Infections and Related Diseases. Vaccine. 2012;30 Suppl 5:F 1-11. 

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Mein Frauenarzt meint, wir brauchen keinen S-Pap. Was kann ich tun?

Mein Frauenarzt meint, wir brauchen keinen S-Pap. Was kann ich tun?

 

Was tun bei einem auffälligen Befund?

  

• Das Vertrauen in den Arzt

• Seit ca. 2000 gibt es mit dem bestehenden Gesundheitssystem keine Senkung der Neuerkrankungen von Gebärmutterhalskrebs

• Prüfen Sie doch einfach Ihr Vertrauen und das Engagement Ihres Frauenarztes bei der Vorsorge

• 4 einfache Fragen zu Ihrer letzten Vorsorge schaffen Klarheit

• Wissenschaftliche Daten zu Krebs trotz Vorsorge

• Was kann ich tun, um mich vor Gebärmutterhalskrebs zu schützen?

 

Das Vertrauen in den Arzt

Grundsätzlich sollte jede Patientin ihrem Frauenarzt vertrauen. Gilt das auch für die Früherkennung Gebärmutterhalskrebs und den S-Pap? 

Wenn Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs rechtzeitig erkannt werden, entsteht kein Krebs, denn die Vorstufen können sicher geheilt werden.

44 % Krebs trotz Vorsorge ist auch das Ergebnis des blinden Vertrauens der Patientinnen in die Vorsorge der "Halbgötter in Weiß".

 

Seit ca. 2000 gibt es mit dem bestehenden Gesundheitssystem keine Senkung der Neuerkrankungen von Gebärmutterhalskrebs

Jeder Frauenarzt ist Teil des bestehenden Gesundheitssystems und versorgt seine Patientinnen so, wie es üblich ist und von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt wird. Im Praxisalltag und in den angebotenen Fortbildungen gibt es selten bzw. gar keine Hinweise über "44% Gebärmutterhalskrebs trotz Vorsorge". Die tägliche Belastung in Praxis oder Kinik bieten dem Frauenarzt wenig Möglichkeiten, sich mit allen Aspekten der Frauenheilkunde und Geburtshilfe intensiv zu beschäftigen.

Die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs ist nach wie vor ein Spezialgebiet, obwohl seit 1971 nach Auffälligkeiten mit dem Pap-Test gesucht wird. Die mangelhafte Sicherheit wird eher verschwiegen und steht nicht im Focus. Es gibt sogar den verbreiteten irrigen Standpunkt, dass keine sichere Abstrich-Methode notwendig sei, weil die jährliche Wiederholung der Vorsorge die Sicherheit der angewandten Methode automatisch erhöht.

Tatsächlich bestand die Erfolggeschichte der "Senkung der Neuerkrankungen von Gebärmutterhalskrebs" nur von 1971 bis ca. 2000, seither gibt es keine Senkung und jährlich ca. 5.000 neue Krebserkrankungen und ca. 100.000 Konisationen, die die Gefahr der Frühgeburtlichkeit beinhalten. Damit hat sich das Gesundheitssystem abgefunden.

Die Patientin als "Betroffene" ist meist nicht gut informiert. Sie erhält über die Medien Informationen und glaubt Argumenten, die nicht nachgewiesen werden und im Widerspruch zu wissenschaftlichen Daten stehen.

Nach einer wissenschaftlichen Untersuchung des Harding-Center sind nur 20 von 100 Informationen zu Gebärmutterhalskrebs für Ärzte und deren Patientinnen zutreffend. So können keine vernünftigen Entscheidungen getroffen werden.

Gebärmutterhalskrebs muss man nicht übersehen, Vorstufen könnten frühzeitig sicher erkannt werden, wenn eine sichere Methode angewandt werden würde. Wie wollten Sie als Patientin diese Zusammenhänge verstehen oder darüber diskutieren?
Sie können jedoch Ihre Gefahr bei der Vorsorge benennen: 44% Gebärmutterhalskrebs trotz Vorsorge! Und das muss wirklich nicht sein.

 

Prüfen Sie doch einfach Ihr Vertrauen und das Engagement Ihres Frauenarztes bei der Vorsorge

Prüfen Sie, ob Ihr Vertrauen in Ihren Frauenarzt auf soliden Füßen steht oder nur aus einer Wunschvorstellung nach Vertrauen und Geborgenheit herrührt, und ekennen Sie das Engagement des Frauenarztes bei der Vorsorge.

Wenn Sie die nachfolgenden 4 Fragen alle mit "JA" beantworten können, wissen Sie zumindest, dass sich Ihr Frauenarzt an alle rechtlichen Verpflichtungen hält und die Leistungen, die er gegenüber der Krankenkasse abrechnet, auch wirklich erbringt. Das könnte Sie bei Ihrer Meinungsbildung untrerstützen.

Wichtig zu wissen: Die Vorsorge wird für den Kassenarzt pauschal mit der EBM-Ziffer 01730 abgerechnet und alle vorgegebenen Leistungen zu dieser Ziffer sind verpflichtend und nicht ersetzbar.

 

4 einfache Fragen zu Ihrer letzten Vorsorge schaffen Klarheit

1. Wurden Sie bei der Vorsorge vor der Untersuchung über die geringe Sicherheit des Abstrichs aufgeklärt (20 bis 35% Sensitivität)?
(Beratungs- und Aufklärungspflicht)

2. Wurden Sie über alternative Abstrich-Methoden aufgeklärt, die Ihnen eine höhere Sicherheit bei der Früherkennung bieten?
(Beratungs- und Aufklärungspflicht)

3. Wurden Sie nach Ihren Besuch zur Vorsorge über das Untersuchungsergebnis des Abstrichs von Ihrem Frauenarzt informiert und  beraten?
(Notwendige Leistung nach EBM 01730 und KFE-RL)

4. War zur Abstrichentnahme ein Kolposkop vorhanden, um bei vielfältigen medizinischen Sonderfällen für eine sichere Abstrich-Entnahme zur Verfügung zu sein und Auffälligkeiten z.B. an der Vulva sofort untersuchen zu können?
(Die Kolposkopie gehört zur pauschal bezahlten Grundversorgung)

Sie verfügen jetzt über objektive Tatsachen, Ihr Verhältnis zu Ihrem Frauenarzt neu zu bedenken und die Bedeutung von Vertrauen und "blindem Vertrauen" für Ihre Vorsorge einzuordnen.

 

Was kann ich tun, um mich vor Gebärmutterhalskrebs zu schützen?

Übernehmen Sie Eigenverantwortung im Zusammenhang mit Ihrer Krebsvorsorge und unterstützen Ihren Frauenarzt auf Augenhöhe.

Nehmen Sie zur nächsten Vorsorge ein S-Pap Vial mit. Ihr Frauenarzt wird problemlos und ohne großen Aufwand die auf Bürste und Spatel verbliebenen von ihm abgestrichenen Zellen für seinen üblichen Pap-Test im S-Pap Vial auswaschen und so für seine Diagnose einen zusätzlichen Befund zu erhalten.

Es geht ganz einfach. Sehen Sie sich dazu das Video an: 6 Schritte zur Sicherheit mit dem S-Pap Test youtube icon

 

WISSENSCHAFTLICHE DATEN:
• Aktuelle Daten Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ICD-10 C53 - (Robert Koch Institut – Zentrum für Krebsregisterdaten, Stand: 2018) in Kombination mit
• Marquardt, K., Broschewitz, U., Barten, M., 2007. Zervixkarzinom trotz Früherkennungsprogramm. Frauenarzt 48, 1086–1088.
• Neumeyer-Gromen, Bodemer, Müller, Gigerenzer (2011) Ermöglichen Medienberichte und Broschüren informierte Entscheidungen zur Gebärmutterhalskrebsprävention? Bundesgesundheitsblatt 54:1197–1210 DOI 10.1007/s00103-011-1347-5

Was sind auffällige Pap-Befunde und was ist zu beachten?

Was sind auffällige Pap-Befunde und was ist zu bachten?

 

Was tun bei einem auffälligen Befund?

 

• Auffälligkeiten = Krebsvorstufen = Dysplasien

• Auffällige Pap-Befunde

• Kontrolluntersuchungen nur mit sicherer Abstrich-Methode

• Die eingeschränkte Sicherheit der konventionellen Zytologie wird gern verschwiegen

• Auffällige Befunde besser beurteilen

• Auffällige Befunde beobachten oder heilen

 

Auffälligkeiten = Krebsvorstufen = Dysplasien 

Nicht selten ergibt ein Abstrich einen auffälligen Befund, der den Gruppen Pap IIID, Pap IV oder Pap V zugeordnet wird.

Auffälligkeiten sind Krebsvorstufen (Dysplasien), die sich nicht zwangsläufig zu Krebs entwickeln, denn häufig heilen diese durch die eigene Selbstheilung.

Jedoch sollten Auffälligkeiten sicher überwacht werden, um frühzeitig Veränderungen zu erkennen und wenn nötig, mit einer Therapie zu beginnen. Frühe Krebsvorstufen können schonend behandelt werden, sofern eine Therapie notwendig wird. Späte Krebsvorstufen bedingen häufig eine Konisation, die das Risiko der Frühgeburtlichkeit erhöht.

 

Auffällige Pap-Befunde

Gruppe Pap IIID
"auffälliger Befund"

Dysplasie-Befunde mit größerer Regressionsneigung.
 • Pap IIID1    • Pap IIID2

Gruppe Pap IV
"auffälliger Befund"
Unmittelbare Vorstadien des Zervixkarzinoms.
 Pap IVa-p       Pap IVa-g
 Pap IVb-p       Pap IVb-g

Gruppe Pap V
"auffälliger Befund" 
Malignome.
 Pap V-p          Pap V-g
 Pap V-e          Pap V-x

 

Kontrolluntersuchungen nur mit sicherer Abstrich-Methode

Auffällige Zellen sind ein Hinweis darauf, dass Veränderungen vorliegen. Die Ursachen sind zu klären, in manchen Fällen ist auch nur zu beobachten.

Kontrolluntersuchungen sind i.d.R. innerhalb der nächsten Monate notwendig. Hierfür eignen sich jedoch nur sichere Abstrich-Methoden wie der S-Pap. Denn mit einer unsicheren Diagnostik ist eine vernüftige Entscheidung nur schwer möglich.

 

Die eingeschränkte Sicherheit der konventionellen Zytologie wird gern verschwiegen

Eine Abstrich-Methode wie die konventionelle Zytologie scheint wenig geeignet für eine Kontrolle, denn man kann sich auf die Ergebnisse nicht verlassen. Nach Meta-Studien werden von 100 Frauen mit Auffälligkeiten 20-35 erkannt oder anders ausgedrückt: 65 bis 80 werden übersehen.

Diese geringe Sicherheit (Sensitivität) wird gerne der Patientin verschwiegen oder relativiert, indem die Sensitivität mit einer Bedingung verknüpft wird. Diese einschränkende "Bedingung" ist i.d.R. für die Patientin nicht oder nur schwer verständlich. Ein häufig angewandter Trick ist der einschränkende Hinweis zur Sicherheit mit "CIN2+". Kann denn von einer Patientin erwartet werden, den Hinweis CIN2+ zu verstehen, wenn nach unserer Erfahrung selbst ausgebildete Frauenärzte sich damit schwer tun?

 

Auffällige Befunde besser beurteilen 

Für Patientinnen mit auffälligen Befunden ist die Dysplasiesprechstunde eine empfohlen Einrichtung. 
Häufig finden hier ergänzende Untersuchungen statt, um auffällige Befunde besser beurteilen zu können. Das kann erfolgen über die Bestimmungen von Biomarkern (HPV, p16/Ki67, L1), die Kolposkopie und die Gewebeentnahme (Biopsie).

Ein HPV-Test könnte helfen, die Entwicklung der Dysplasie zu beobachten, jedoch sollten beim HPV-Test möglichst viele Geno-Typen einzeln getestet werden, um die einzelnen HPV-Infektionen im Zusammenhang mit der Dysplasie zu beobachten und zu interpretieren.

 

Auffällige Befunde beobachten oder heilen 

Nach Abschluss einer Diagnostik kann entschieden werden, ob der auffällige Befund weiter beobachtet werden kann (bis er sich durch die Selbstheilung des Körpers wieder normalisiert) oder behandelt werden muss.

Damit bei jedem Frauenarzt eine sichere Abstrich-Methode zur Überwachung möglich ist, können Sie das S-Pap Vial mitnehmen, denn eine gleichwertige Abstrich-Methode dürfte in der Praxis Ihres Frauenarztes oder in Ihrer Klinik nicht vorhanden sein.

In jedem Fall sollten auffällige Befunde zuverlässig abgeklärt und engmaschig überwacht, bei Bedarf jedoch möglichst schonend behandelt werden.

 


 

Wieso Gewebeentnahme bei auffälligem Abstrich-Befund?

Wieso Gewebeentnahme bei auffälligem Abstrich-Befund?

 

Was tun bei einem auffälligen Befund?

  

 

• Kolposkopie und Biopsie

• CIN Stadien

 

Kolposkopie und Biopsie

Ein Pap-Abstrich mit auffälligem Befund sollte in bestimmten Fällen mit einer kolposkopischen Untersuchung in einer Dysplasiesprechstunde abgeklärt werden. Dabei könnte eine Gewebeentnahme (Biopsie) nötig werden, denn in besonderen Fällen kann nur durch eine Biopsie geklärt werden, ob Gewebeveränderungen bösartig oder gutartig sind. Die Histologie (Gewebelehre) ist der "Goldstandard" zur Abklärung. 

In der Dysplasiesprechstunde lassen sich mit dem Kolposkop auffällige Stellen an Vulva und Muttermund erkennen und bei Bedarf durch eine Gewebeentnahme auf deren Eigenschaften (bösartig oder gutartig) untersuchen. Die angewandten Methoden sind Probeexzision (PE) und endozervikale Kürettage (ECC).

Eine PE erfolgt meist durch eine Knipsbiopsie der auffälligen Stellen; die ECC wird eingesetzt, um Auffälligkeiten im Muttermundskanal zu erkennen. Dazu wird mithilfe eines kleinen scharfen Löffels (Kürette) Gewebe aus dem Muttermundkanal entnommen. Ein Befundergebnis könnte i.d.R. nur dann problematisch sein, wenn an den falschen Stellen biopsiert wurde und nicht dort, wo  Auffälligkeiten vorhanden sind.

Das Befundergebnis einer solchen Gewebeprobe wird nach Schweregrad in eine von drei CIN-Stadien eingeteilt.

CIN bedeutet cervikale intraepitheliale Neoplasie und stellt eine Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs dar.

 

CIN Stadien

• CIN I und CIN II:
Diese Stadien entsprechen der Pap-Gruppe IIID – leichte bis mittelschwere Zellveränderungen, die der Frauenarzt in regelmäßigen Abständen kontrollieren sollte, um Veränderungen zu beobachten. Auffälligkeiten können sich zurückbilden (Selbstheilung) oder in einigen Fällen auch verschlechtern. Bei einer Verschlechterung muss im schlimmsten Fall eine Operation geplant werden, wenn keine Selbstheilung mehr zu erwarten ist und die dringende Gefahr besteht, dass sich aus der (schweren) Krebsvorstufe der Gebärmutterhalskrebs entwickelt.

• CIN III:
Die höchste Stufe der Dysplasie – sie entspricht den Pap-Gruppen IVa und IVb, wobei der Pap IVb die Stufe CIN III bereits überschritten haben könnte und ein Tumor entstanden ist. Diese Fälle machen i.d.R. eine Operation notwendig, die unter Berücksichtigung aller Befunde leitliniengerecht geplant und möglichst schonend durchgeführt werden sollte. Anschließend sollte der Erfolg einer Operation mit einer sicheren Abstrich-Methode, idealerweise mit dem S-Pap überwacht werden.

Wenn ein Tumor vorliegt, der bereits in tiefere Schichten vordringt, spricht man nicht mehr von CIN. Es handelt sich dann um ein invasives Karzinom. Dies entspricht der Gruppe Pap V.

Nach Abklärung eines auffälligen Befundes mit einer (Differential-)Kolposkopie mit Gewebeentnahme und sicheren Abstrich-Befunden kann i.d.R. zuverlässig entschieden werden, ob Überwachung oder Therapie mittels einer Operation notwendig sind.

 


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