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Konisation

 

Konisation zur Behandlung einer Dysplasie

Schonende Behandlungen von Dysplasien (Krebsvorstufen) sind nicht selbstverständlich. Noch immer empfehlen viele Ärzte zeitnah eine Messer- oder Schlingen-Konisation. Dieser Eingriff bezeichnet ein kegelförmiges Ausschneiden von Gewebe am Muttermund (in Form einer ambulanten Operation). Dies ist jedoch längst nicht in allen Fällen notwendig.

Frühe Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs können in der Regel überwacht und sofern notwendig, mit kleinen Eingriffen, wie der Laservaporisation, ohne Folgeschäden behandelt werden. Werden Vorstufen jedoch erst spät erkannt, werden solche radikalere und folgenschwere Eingriffe wie die Konisation notwendig – und davon gibt es ca. 100.000 jährlich. Durch Konisationen steigt beispielsweise die Gefahr von Frühgeburtlichkeit bei einer späteren Schwangerschaft, jedoch werden sie im Allgemeinen eher nicht hinterfragt und es wird wenig bedacht, ob diese radikalen Eingriffe vermeidbar wären. So sind in Deutschland nach Untersuchungen von P. Soergel et al. jedes Jahr ca. 760 Frühgeburten auf Konisationen zurückzuführen, wobei über 100 dieser Kinder eine lebenslange Behinderung haben.

Zugleich wird bei einer geplanten Konisation selten überwacht, ob als Ausstattung im OP sowohl Kolposkop als auch Laser vorhanden sind, um die Patientin schonend behandeln zu können. So werden bei der Sanierung der Vorstufen nicht selten die Leitlinien zur Prävention des Zervixkarzinoms (Gebärmutterhalskrebs) vernachlässigt und es wird auf den aktuellen medizinischen Standard verzichtet.

Dementsprechend führt der schnelle Griff zur Konisation nicht nur oft zu Übertherapien, sondern auch Untertherapien werden immer bekannter, da sie teilweise ohne Kolposkopie angewendet werden oder es eine unzureichende Nachsorge gibt. Hier können Gefahren einer erneuten Biopsie, einer erneuten Konisation (mit weiterer Verkürzung des Muttermundes) und einer immensen psychischen Belastung der Patientin entstehen.

Die Bedeutung des frühzeitigen Erkennens

Wenn nach einem auffälligen Abstrich auch die Gewebeprobe auf Zellveränderungen hinweist, sollte der Frauenarzt sie in regelmäßigen Abständen kontrollieren, um zu beobachten, wie sie sich entwickeln. Dadurch können unnötige Eingriffe (Übertherapien) vermieden

Bei einer Verschlechterung muss im schlimmsten Fall eine Operation geplant werden, wenn keine Selbstheilung mehr zu erwarten ist und die dringende Gefahr besteht, dass sich aus der (schweren) Krebsvorstufe der Gebärmutterhalskrebs entwickelt.

Wenn Krebsvorstufen auf Dauer übersehen werden, ist es oftmals zu spät für die Überwachung, sodass nur eine folgenschwere Therapie als Lösung bleibt. Daher ist es wichtig, dass eine sichere Abstrichmethode verwendet wird. Da der konventionelle Abstrich Krebsvorstufen mit einer Sensitivität (Sicherheit) von nur 20-35% feststellt, empfehlen wir hier den S-Pap.

Konisationen vermeiden durch sichere Vorsorge

Da Konisationen nur notwendig sind, wenn Krebsvorstufen erst in einem späten Stadium erkannt wurden, ist eine sichere Erkennung von frühen Vorstufen besonders wichtig. Der S-Pap erkennt Zellveränderungen deutlich sicherer und somit auch früher als der konventionelle Abstrich. Das macht eine sichere Überwachung und schonende Behandlung möglich.

Wenn eine Konisation notwendig ist, ist es jedoch wichtig, die Gebärmutter der Frau so zu erhalten, dass einem späteren Kinderwunsch nichts im Wege steht und Frühgeburten reduziert werden. Eine S-Pap Praxis achtet auf eine schonende Behandlung, damit wenig Schaden entsteht.

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WISSENSCHAFTLICHE UND GESETZLICHE DATEN:
Soergel P, Hillemanns P. Die Versorgung von Zervixdysplasien mittels Konisationen in Deutschland. Frauenarzt 2011; 52: 210-215
Wie hoch sind die Kosten der Konisation unter Berücksichtigung schwangerschaftsassoziierter Kompliaktionen?. Geburtshilfe und Frauenheilkunde 71,199-204.
Kyrgiou M, Koliopoulos G, Martin-Hirsch P, Arbyn M, Prendiville W, Paraskevaidis E, 2006. Obstetric outcomes after conservative treatment for intraepithelial or early invasive cervical lesions: systematic review and meta-analysis. Lancet. 2006 Feb 11; 367(9509): 489-98.
Kyrgiou M, Athanasiou A, Paraskevaidi M, Mitra A, Kalliala I, Martin-Hirsch P, Arbyn M, Bennett P, Paraskevaidis E, 2016. Adverse obstetric outcomes after local treatment for cervical preinvasive and early invasive disease according to cone depth: systematic review and meta-analysis. BMJ. 2016 Jul 28; 354:i3633. doi: 10.1136/bmj.i3633.
Kyrgiou M1, Athanasiou A, Kalliala IEJ, Paraskevaidi M, Mitra A, Martin-Hirsch PP, Arbyn M, Bennett P, Paraskevaidis E, 2017. Obstetric outcomes after conservative treatment for cervical intraepithelial lesions and early invasive disease. Cochrane Database Syst Rev. 2017 Nov 2; 11: CD012847. doi: 10.1002/14651858.CD012847.

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