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Für den Frauenarzt

 

Abstrich und Zytologie als Methode

Als Frauenarzt haben Sie während Ihres Studiums und Ihrer Facharzt-Ausbildung gelernt, dass Abstrich und Zytologie keine sicheren Methoden sind, um Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs zu erkennen. Das ist bis heute so geblieben, insbesondere wenn man sich auf die konventionelle Zytologie beschränkt.

Unglücklicherweise sind Sie als Frauenarzt verpflichtet, die konventionelle Zytologie für gesetzlich versicherte Patientinnen bei der Früherkennung Gebärmutterhalskrebs anzuwenden (Krebsfrüherkennungs-Richtlinie §§ 6 u. 8, EBM 01730).

Zugleich ist die Vorsorge eine Ihrer wichtigsten Aufgaben mit dem besonderen Ziel, Krebs zu vermeiden, und sie ist eine bedeutende Praxiseinnahme. Dabei wird sie durch gesetzliche Vorgaben besonders reglementiert und überwacht.

Zeit zum Innehalten und Hinterfragen

Die tägliche Belastung bei der Tätigkeit des Frauenarztes und die ständig steigende Reglementierung der ärztlichen Versorgung durch Politik und Verwaltung lässt wenig Raum, innezuhalten und die eigene Arbeit im Zusammenhang mit der Früherkennung Gebärmutterhalskrebs zu hinterfragen. Doch das sollte keine Ausrede sein. Sie sollten sich trotz allem die Zeit nehmen und prüfen, ob bei Ihrer Arbeit die Sicherheit der Patientinnen an höchster Stelle steht.

In ärztlichen Fortbildungen wird selten thematisiert, dass von 100 Frauen mit Neuerkrankung Gebärmutterhalskrebs 44 Frauen zur Krebsfrüherkennung bei ihrem Frauenarzt waren, was letztendlich bedeutet, dass bei diesen Frauen bei der Vorsorge die Krebsvorstufen übersehen wurden. Wie wollen Sie als Frauenarzt bei diesen Ergebnissen gewährleisten und persönlich verantworten, auf die Gesundheit Ihrer Patientinnen aufzupassen? Und glauben Sie wirklich, dass bei Ihrer Vorsorge andere Folgen entstehen?

Unabhängig davon gelingt es vielen Frauenärzten im Rahmen ihrer Beratungspflicht auch nicht, deren Patientinnen bei der Krebsfrüherkennung über die Sensitivität der konventionellen Zytologie (nach Meta-Studien 20-35% Sensitivität bei einer Spezifität von 90-95%) und deren Alternativen zu informieren. Dadurch entstehen besondere Risiken, sowohl für den Frauenarzt als auch für die Patientin.

Unsere Informationen, Ihre persönlichen Schlusszüge

Auf den folgenden Seiten laden wir Sie unter anderem dazu ein, sich erneut über die aktuellen Mängel und Folgen bei der Vorsorge zu informieren und Ihr aktuelles Wissen auf den Prüfstand zu stellen, insbesondere in Bezug auf die Vermeidbarkeit von Konisationen und Gebärmutterhalskrebs (mehr dazu unter ‚Mängel und Folgen der Vorsorge‘).

Darüber hinaus klären wir Sie über Ihre ‚rechtlichen Pflichten‘ und ‚Risiken‘ bei der Vorsorge auf und wie Sie sich vor möglichen Konsequenzen schützen können.

Die ‚Anwendung des S-Paps‘ bietet viele Vorteile bei der Früherkennung und verhilft sowohl Ihnen und Ihren Patientinnen zu einer sichereren Vorsorge.

Sollten die offengelegten Informationen dazu veranlassen, Ihr eigenes Verhalten bei der Behandlung Ihrer Patientinnen sowie Ihre angewandte Vorsorgemethodik zu überdenken, stehen wir Ihnen jederzeit für weitere Fragen zur Verfügung. Sollten Sie darüber hinaus den persönlichen Schlusszug für sich ziehen, den S-Pap in Ihrer Praxis anbieten zu wollen, würden wir uns freuen, wenn Sie mit uns in Kontakt treten.

Weiterlesen:

WISSENSCHAFTLICHE UND GESETZLICHE DATEN:
Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Früherkennung von Krebserkrankungen (Krebsfrüherkennungs-Richtlinie / KFE-RL) in der Fassung vom 18. Juni 2009 veröffentlicht im Bundesanzeiger 2009, Nr. 148a, in Kraft getreten am 3. Oktober 2009 zuletzt geändert am 19. Juli 2018, veröffentlicht im Bundesanzeiger AT 18.10.2018 B3, in Kraft getreten am 18.04.2019
Einheitlicher Bewertungsmaßstab (EBM) Stand: 2. Quartal 2017, KBV Kassenärztliche Bundesvereinigung
Fahey MT, Irwig L, Macaskill P. Meta-analysis of Pap test accuracy. Am J Epidemiol. 1995 Apr 1;141(7):680-9.
Aktuelle Daten Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ICD-10 C53 - (Robert Koch Institut – Zentrum für Krebsregisterdaten, Stand: 2019) in Kombination mit Marquardt, K., Broschewitz, U., Barten, M., 2007. Zervixkarzinom trotz Früherkennungsprogramm. Frauenarzt 48, 1086–1088.
Sicherungsaufklärung, aus § 630c BGB
Selbstbestimmungsaufklärung (auch Risikoaufklärung genannt)] aus § 630e BGB
BGB (Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. Januar 2002 (BGBl. I S. 42, 2909; 2003 I S.738), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 31. Januar 2019 (BGBl. I S. 54) geändert worden ist)
Das OLG Köln hat die Aufklärung über „Sinn und die Grenzen einer Krebsvorsorgeuntersuchung“ in einem Urteil vom 12.10.2012 (Aktenzeichen 5 U 102/12) hingegen (allerdings ohne nähere Begründung) der Sicherungsaufklärung zugeordnet.

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