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Schulter an Schulter auf Augenhöhe

 

Informationsflut verändert das Verhältnis zwischen Arzt und Patient

Das Internet ist heutzutage voll mit Informationen bezüglich Krankheiten, Diagnosen und Behandlungsmethoden, da sich immer mehr Patienten informieren. Sie selbst haben wahrscheinlich auch schon die ein oder anderen Symptome in die Suchmaschine eingegeben. Wie Ihnen vielleicht aufgefallen ist, sind die Texte meist gut und verständlich geschrieben, aber leider entsprechen sie häufig nicht der Wahrheit und stehen im Wiederspruch zu wissenschaftlichen Daten. Nach einer Untersuchung des Harding-Zentrums für Risikokompetenz sind nur 20 von 100 Informationen zum Thema Gebärmutterhalskrebs für Ärzte und Parienten zutreffend. Auf dieser Basis können natürlich keine vernünftigen Entscheidungen getroffen werden. Um nicht die Orientierung zu verlieren in dieser Informationsflut von häufig falschen Fakten, ist es umso wichtiger, dass sich sowohl die Ärzte als auch die Patientinnen gesicherte Informationen erarbeiten.

Jeder Arzt hat den Anspruch, sich auszukennen und alles richtig zu machen. In der Vergangenheit galten sie als ‚“Helden“, „allwissend“ und „Halbgötter in Weiß“ (ÄrzteZeitung Online). Heutzutage ist das Verhältnis zwischen Arzt und Patient jedoch häufig von Unsicherheit und Misstrauen geprägt (Südwestrundfunk). Aufgrund der Tatsache, dass sich Patienten auch immer häufiger und detaillierter mit medizinischen Themen auseinandersetzen, sind das Eigenbild und das Fremdbild des Arztes oft nicht deckungsgleich.

Arzt und Patient auf Augenhöhe

Eine Studie von Vitabook stellte 2018 fest, dass 60% der Deutschen sich auf Augenhöhe mit ihren Ärzten sehen. 70% sind der Überzeugung, dass Ärzte ihr Image als „Halbgötter in Weiß“ längst verloren haben und Zwei Drittel nutzen das Internet, um sich eine Zweitmeinung einzuholen. Medizinische Befunde und Empfehlungen werden mehr denn je kritisch hinterfragt und diskutiert und Eigeninitiative ersetzt das blinde Vertrauen. Erkennen Sie sich da wieder oder setzen Sie noch alles auf das Wissen Ihres Arztes? Genau da liegt das Problem. Nämlich nicht an der Inkompetenz der Ärzte, sondern daran, dass sie teilweise unzureichend informiert sind.

Für einen Arzt sind informierte Patienten besonders dann anstrengend, wenn er die eigenen Kenntnisse nur adaptiert hat, anstatt sie zu bedenken und zu hinterfragen. Dabei ist es heutzutage besonders wichtig, Patienten auf Augenhöhe gegenüberzutreten und Informationen in beide Richtungen auszutauschen. Damit das zum Thema Gebärmutterhalskrebs funktioniert, informieren wir hier auf unseren Seiten sowohl den Arzt als auch die Patientin mit gesicherten Tatsachen.

Was können Sie tun?

Indem Sie Eigenverantwortung übernehmen, können Sie Ihren Frauenarzt auf Augenhöhe dabei unterstützen, dass Ihre Krebsvorsorge die bestmögliche Qualität hat. Dazu können Sie sich auf unseren Seiten informieren und zur nächsten Vorsorge einfach ein S-Pap Vial mitnehmen. Ihr Frauenarzt wird dann nach dem üblichen Abstrich für den Pap-Test problemlos und ohne großen Aufwand die auf Bürste und Spatel verbliebenen Zellen in dem Vial auswaschen. Für seine Diagnose erhält er damit einen zusätzlichen Befund.

WISSENSCHAFTLICHE UND GESETZLICHE DATEN:
Neumeyer-Gromen, Bodemer, Müller, Gigerenzer (2011) Ermöglichen Medienberichte und Broschüren informierte Entscheidungen zur Gebärmutterhalskrebsprävention? Bundesgesundheitsblatt 54:1197–1210 DOI 10.1007/s00103-011-1347-5
ÄrzteZeitung online (Springer Medizin) am 09.11.2016: https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Unter-dem-Arztkittel-steckt-auch-nur-ein-Mensch-300447.html
Südwestrundfunk (SWR) am 7.6.2018: https://www.swr.de/odysso/zeitreise-die-gefallenen-halbgoetter-in-weiss/-/id=1046894/did=16312812/nid=1046894/pkmlj/index.html
Studie Vitabook, 24. Januar 2018: https://www.vitabook.de/presse/studie-halbgoetter-in-weiss-das-war-einmal/

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