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Mängel und Folgen der Vorsorge

 

Die Folgen trotz Vorsorge: Krebs und Konisationen

Nach Einführung der Untersuchung zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs im Jahr 1971 sind in Deutschland die Neuerkrankungen pro Jahr je 100.000 Frauen von 41,1 (1971) auf 11,0 (2014) zurückgegangen. Folglich wird sie oft als Erfolgsgeschichte der Frauenheilkunde dargestellt. Allerdings stagniert die Senkung der Neuerkrankungen seit 2002 und ein weiterer Rückgang ist nicht zu erkennen. Dies wird spätestens deutlich, wenn man einen Blick auf die aktuellen Zahlen vom Robert-Koch-Institut (RKI) wirft (Datenbankabfrage RKI am 15.08.2019) (mehr dazu unter ‚Krebs trotz Vorsorge beim Frauenarzt‘).

Doch nicht nur die Stagnation des Rückgangs an Neuerkrankungen wirft einige Fragen in Bezug auf die aktuelle Qualität der Vorsorgeuntersuchung auf. Des Weiteren müssen jährlich ca. 100.000 Konisationen als Folge einer zu spät erkannten Krebsvorstufe durchgeführt werden. Bei einer sichereren und frühzeitigen Erkennung entsprechender Auffälligkeiten wären diese in vielen Fällen vermeidbar gewesen. Allerdings erschwert die unzureichende Sensitivität der konventionellen Zytologie eine angemessene Früherkennung ungemein, weshalb rechtzeitige Laservaporisationen häufig nichtmehr möglich sind (mehr dazu unter ‚Konisationen trotz Vorsorge‘).

Die Kolposkopie bei der Vorsorge

Bei der Vorsorge spielt die ‚Kolposkopie‘ eine wichtige unterstützende Rolle zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Bisher gab es die ‚Orientierende und normale Kolposkopie‘ die nach den EBM Ziffern 08211 und 08212 zur Grundversorgung gehören und anzuwenden sind, jedoch oft nicht angewendet werden. Ab 2020 wird die bisherige Kolposkopie durch die beschlossene Änderung der Vorsorge durch die Dysplasiesprechstunde mit der Differential-Kolposkopie ergänzt.

Hierbei bleibt allerdings zweifelhaft, ob es bereits genügend zertifizierte Dysplasiesprechstunden für die betroffenen Abklärungen gibt bzw. geben wird.

Weiterlesen:

 

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