Designerin, Kinderwunsch, vor Jahren HPV-Impfung, S-Pap entdeckt schwere Krebsvorstufe und HPV-Infektionen

KURZE ZUSAMMENFASSUNG

Anna, 29 Jahre, Designerin, Kinderwunsch, vor Jahren HPV-Impfung, glücklicherweise dennoch regelmäßige Vorsorge.

Wegen des Kinderwunsches erster S-Pap Befund im April 2017 ergab leichte Auffälligkeit (Pap III D1), HPV Test zeigte HPV-Infektionen mit sechs Typen. Kontrolle im Oktober 2017 mit dem S-Pap ergab dann bereits mittelschwere Krebsvorstufe (Pap III D2), die Gewebeentnahme bestätigte eine schwere Krebsvorstufe (CIN III). 

Operation November 2017, die Auffälligkeiten konnten entfernt werden. Das Besondere: Gebärmutterhalskrebs wäre mit höchster Wahrscheinlichkeit entstanden trotz HPV Impfung.

Jetzt kann Anna schwanger werden.


S-Pap Team Dokumentation

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Designerin, 29 Jahre, Kinderwunsch, geht regelmäßig zur Vorsorge und hat sich vor Jahren gegen HPV-Infektionen impfen lassen, um sich so vor Gebärmutterhalskrebs zu schützen. Anfang 2017 hört sie vom S-Pap.

Wegen des Kinderwunsches möchte Anna sicher sein, dass ihre Vorsorge wirklich ein unauffälliges Ergebnis hat. Im April 2017 ergab der erste S-Pap Befund eine leichte Auffälligkeit (Pap III D1), der HPV Test zeigte eine HPV-Infektion mit den Typen 16, 18, 56, 59, 66 und 73.

Das Besondere zu der HPV-Infektion: Anna wurde gegen HPV-Infektionen geimpft, seinerzeit mit einem bereits verbesserten Impfstoff für vier Typen, nämlich die HPV-Typen 6, 11, 16, 18.

Bei der Kontrolle im Oktober 2017 mit dem S-Pap wurde nunmehr eine deutliche Verschlechterung der Auffälligkeiten mit dem Befund einer mittelschweren Krebsvorstufe festgestellt (Pap III D2).

Weil Anna Kinderwunsch hatte und jetzt schwanger werden wollte, wurde eine Gewebeentnahme gleich im Oktober 2017 durchgeführt, um den Abstrich-Befund abzuklären. Das Ergebnis der Gewebeentnahme war eine schwere Krebsvorstufe (CIN III).

Im November 2017 erfolgte dann zur Behandlung eine Konisation, welche die akute Krebsgefahr beseitigen konnte.

Leider führt eine Konisation in der Zukunft bei Vorsorgen zu möglichen Problemen (Vernarbungen und Verklebungen behindern die Zellentnahme und damit die Sicherheit der Befundung) und bei Kinderwunsch zu einer erhöhten Gefahr für Frühgeburtlichkeit.

Glücklicherweise hatte sich Anna nicht auf die HPV-Impfung verlassen und ging regelmäßig zur Vorsorge. Durch den S-Pap wurden die Auffälligkeiten frühzeitig festgestellt, durch die zuverlässige Überwachung mit dem S-Pap konnte die schnelle Entwicklung der Krebsvorstufen (Dysplasie) hin zum Gebärmutterhalskrebs erkannt werden.

Aus diesem Grund wurde die Dysplasie nicht mehr unnötig weiter beobachtet, sondern sofort gehandelt mit einer Gewebeentnahme, welche die Gefahr für Anna bestätigte. So konnten die Zellveränderungen erfolgreich mit einer OP entfernt werden. Das Besondere daran: Gebärmutterhalskrebs wäre mit höchster Wahrscheinlichkeit entstanden trotz HPV Impfung.

Jetzt steht einer Schwangerschaft nichts mehr im Wege. Wegen der Konisation sollte das erhöhte Risiko einer Frühgeburtlichkeit beobachtet werden.