Martina, 49 J, Hausfrau, nur S-Pap erkennt rechtzeitig Schwere Krebsvorstufe

KURZE ZUSAMMENFASSUNG

Martina, Hausfrau, 49 J, erwachsene Tochter, jahrelang regelmäßige Vorsorge, alle Befunde unauffällig.

September 2017 zum erstenmal S-Pap bei der Vorsorge, Befund zeigt schwere Krebsvorstufe (Pap IV b), die letzte Stufe vor Gebärmutterhalskrebs (Pap V). 

Oktober 2017 Kolposkopie mit Gewebeentnahme, Bestätigung der schweren Krebsvorstufe (CIN III). 

November 2017 Konisation, Krebsvorstufen leider nicht im gesunden entfernt, daher Dezember 2017 Gebärmutterentfernung bei abgeschlossener Familienplanung.

Seither Überwachung und Krebsvorsorge mit Scheidenabstrichen für S-Pap, alle Befunde unauffällig.


S-Pap Team Dokumentation

S-Pap-Team Dokumentation

 

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Martina, Hausfrau, erwachsene Tochter, 49 J, war viele Jahre im Ausland regelmäßig zur Vorsorge beim Frauenarzt, alle Befunde zeigten keine Auffälligkeiten.

Im September 2017 kommt Martina nach Deutschland, hört vom S-Pap und wendete diesen gleich bei ihrer ersten Vorsorge an. Der Befund zeigt eine schwere Krebsvorstufe (Pap IV b), die letzte Stufe vor Gebärmutterhalskrebs.

Im Oktober 2017 erfolgt zur weiteren Diagnostik eine Kolposkopie (lupenoptische Untersuchung) mit einer Gewebeentnahme (Biopsie), das Ergebnis der Gewebeentnahme bestätig eine schwere Krebsvorstufe (CIN III).

Noch im November 2017 wird Martina operiert mit einer Konisation, leider ergibt die anschließende Gewebeuntersuchung, dass die Krebsvorstufe nicht im gesunden entfernt wurde.

Weil die Familienplanung von Martina abgeschlossen ist und um ein weiteres Risiko für sie auszuschließen, wird im Dezember 2017 die Gebärmutter entfernt.

Seither werden zur Überwachung und zur Krebsvorsorge von Martina alle Scheidenabstriche mit dem S-Pap untersucht, die Befunde sind unauffällig.

Die Gefahr von Krebsvorstufen bei Martina scheint gebannt, auch wenn dafür die Gebärmutter entfernt werden musste. Möglicher Scheidenkrebs wird mit der Sicherheit des S-Pap sicher überwacht.